Sexualpädagogische Prävention
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Die meisten Mädchen halten sich für sexuell aufgeklärt. Liebe, Sex und körperliche Attraktivität sind heute allgegenwärtig in Werbung und Medien.

Wir stellen jedoch fest, dass bei vielen Mädchen ein gravierender Unterschied zwischen der subjektiven Einschätzung ihres Wissens über Sexualität und dem tatsächlichen Wissensstand besteht.

Es ist heute einfach, sich Fakten zum Thema Sexualität, Verhütung usw. aus dem Internet zu beschaffen, so dass die Mädchen in der Regel ein umfassendes Basiswissen haben. Auf der Strecke bleiben jedoch Unsicherheiten, Ängste und die Klärung von Halbwissen, die nur im kommunikativen Austausch beseitigt werden können. Häufig sind die Eltern nicht mehr die geeigneten Gesprächspartner und die Peergroup kann diese Defizite nicht fachgerecht auffangen.

Durch die immer früher einsetzende Geschlechtsreife wird die Kluft zwischen der geistig-psychischen Reife und der körperlichen Sexualreife immer größer. Themen wie Verhütungsmittel und Schwangerschaftsabbrüche werden auch bei den 10 – 13-Jährigen zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen und müssen in der schulischen Sexualerziehung mehr Beachtung finden.

Als Ergänzung und Unterstützung der schulischen Sexualerziehung bieten wir unsere sexualpädagogische Arbeit an. Durch Spiel- und Selbsterfahrungsmethoden werden die Mädchen an die Thematik herangeführt und haben in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit, solche Fragen und Themen zu besprechen, die im „normalen“ Unterricht nicht thematisiert werden können.